Die ICT-Lehre in der GEWA

Herr Köstinger, Sie sind ICT-Berufsbildner, wie gestaltet sich die ICT-Ausbildung in der GEWA?

Im Prinzip nicht anders als in jedem anderen Informatikbetrieb, der Lernende ausbildet. Die GEWA ist verpflichtet, die gesetzlich gültige Bildungsverordnung einzuhalten. Nur so können die Lernenden einen offiziell anerkannten Abschluss erhalten. Deshalb bilden wir sie nach dem für die jeweilige Ausbildung gültigen Bildungsplan aus. Das beinhaltet aktuell die beiden Fachrichtungen ICT-Fachfrau / ICT-Fachmann EFZ (3 Jahre) und Informatiker/in EFZ Systemtechnik (4 Jahre). Die Lernenden besuchen während der Lehre an zwei Tagen pro Woche die Berufsfachschule in Bern. Die restlichen Tage verbringen sie im Betrieb und gehen individuell verschiedenen Aufgaben nach.

 

Was sind Ihre spezifischen Aufgaben als Berufsbildner?

Als Berufsbildner ICT bin ich in erster Linie für die korrekte und ganzheitliche fachliche Ausbildung der Lernenden verantwortlich. Dazu gehört auch, dass ich für die dazu nötige Infrastruktur sorge (Arbeitsplatz, Computer, Lehrmaterial usw.). Ausserdem organisiere ich ihren Arbeitsalltag sowie die Zusammenarbeit und die Einsätze mit der Informatik-Abteilung der GEWA. Und last but not least bin ich Ansprechpartner in allen Belangen und bei allen Dingen, welche die Lernenden an mich herantragen. Mir ist wichtig, zu wissen, dass die Auszubildenden mir vertrauen und jederzeit und mit jeder Frage zu mir kommen können. Egal, ob es direkt mit der Ausbildung zu tun hat oder nicht.

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