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Möchten Sie die GEWA näher kennelernen?

Diesen Donnerstag 14. Mai um 11:00 gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen.

Die GEWA bietet mit ihrem Angebot neue Perspektiven. Im Webinar beantworten wir folgende Fragen:

  • Was verbindet aufbereitete Laptops, Depressionen und ein Mahlzeitendienst mit der GEWA?
  • Warum braucht es soziale Institutionen?
  • Welchen Tätigkeiten können Menschen, die psychisch herausgefordert sind in der GEWA nachgehen?

Zudem erzählt ein junger, psychisch herausgeforderter Mensch von seinem Alltag in der GEWA.

Wir freuen uns auf Sie.

 

Vom Gefühl anders zu sein

Der Liebe wegen zog Patrick vor vielen nach Bern. Und ist geblieben. Durch eine angeborene Dysmelie hat man ihm vor allem während der Schulzeit oft das Gefühl gegeben, anders zu sein. Mittlerweile geht Patrick gelassen damit um und ist dankbar, dass er in der Warenannahme der Bärner Brocki Kundinnen und Kunden täglich ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann.  

Patrick ist seit seiner Geburt körperlich beeinträchtigt und erhält, seit er arbeiten kann, eine IV Rente. «Die Schulzeit war schwierig für mich. Ich fühlte mich durch meine Beeinträchtigung ausgegrenzt», so Patrick. Erst mit der schweizweiten Kampagne «Ich lass mich nicht behindern», die Pro Infirmis in den 2000er Jahren lancierte, hatte sich vieles verbessert. «Das Bewusstsein hat sich geändert», sagt der gelernte Gärtner. Fast sieben Jahre war Patrick als Hausmann tätig und hat sich während dieser Zeit um die Tochter seiner Partnerin gekümmert. Er hat diese Aufgabe gerne gemacht, wollte aber irgendwann wieder unter die Leute und einer Arbeit nachgehen. Kurzerhand hat er sich bei der GEWA auf einen angepassten Arbeitsplatz in der Bärner Brocki beworben.

«Mir gefällt die Vielseitigkeit in der Bärner Brocki»

Toller Teamzusammenhalt
Starten konnte er kurz darauf in der Warenannahme. Vorerst mit 70% steigerte Patrick sein Pensum auf mittlerweile 100%. «Mir gefällt die Vielseitigkeit in der Bärner Brocki. Ich mag es anzupacken und den Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden», so Patrick über seine Aufgabe im belebten Secondhand Treffpunkt in der Lorraine. «Wenn ich die Freude in den Augen der Kundinnen und Kunden sehe, macht mich das glücklich. Auch in meinem Bereich hat Corona seine Spuren hinterlassen: Nach dem ersten Lockdown im Frühling kam einiges zusammen. Die Menschen hatten Zeit ihre Wohnung und Häuser von Ware zu befreien. Es war Hochbetrieb bei uns in der Warenannahme. Von Möbel, über Haushaltsartikel bis hin zu Kleidung, die sie nicht mehr benötigen. Wir nehmen diese gerne entgegen», so Patrick über das auch saisonal variierende Sortiment.

Zusammen anpacken wird im Bärner Brocki Team gross geschrieben. «Der Zusammenhalt im Team ist toll. Auch in stressigen Zeiten ziehen wir alle am selben Strang und wir haben es immer wieder lustig», so Patrick. Hat er mal einen schlechten Tag, versucht er es nicht mit zur Arbeit zu nehmen. «Hier geht’s mir gut».


Am angepassten Arbeitsplatz in der Warenannahme sortiert Patrick täglich Ware aus.
Am angepassten Arbeitsplatz in der Warenannahme sortiert Patrick täglich Ware aus.


Angepasste Arbeitsplätze

Wir bieten angepasste Arbeitsplätze mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag in einem unserer Dienstleistungsbetriebe.