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Möchten Sie die GEWA näher kennelernen?

Diesen Donnerstag 14. Mai um 11:00 gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen.

Die GEWA bietet mit ihrem Angebot neue Perspektiven. Im Webinar beantworten wir folgende Fragen:

  • Was verbindet aufbereitete Laptops, Depressionen und ein Mahlzeitendienst mit der GEWA?
  • Warum braucht es soziale Institutionen?
  • Welchen Tätigkeiten können Menschen, die psychisch herausgefordert sind in der GEWA nachgehen?

Zudem erzählt ein junger, psychisch herausgeforderter Mensch von seinem Alltag in der GEWA.

Wir freuen uns auf Sie.

 

Gekommen um zu bleiben

Patrik Knechtle kam ursprünglich für eine arbeitsmarktlich medizinische Abklärung (AMA) in die GEWA. Er ist geblieben und führt heute als Stellvertreter sein Team an. Wir haben Patrik gefragt, wie er das erreicht hat.

«Ich arbeitete als Gärtner in einem Unternehmen in Ittigen. Trotz IV Rente kam ich im allgemeinen Arbeitsmarkt gut zurecht. Plötzlich merkte ich, dass bei meinem Arbeitgeber etwas nicht mehr stimmte. Bei meinen Lohnzahlungen kam es zu Verzögerungen und auf den Baustellen wurden Baumaschinen von Unbekannten abgeholt. Meine Ahnung bestätigte sich, als mein Arbeitgeber Konkurs anmeldete. Für mich war das ein Schock. Als Vater von drei kleinen Kindern war es hart kein sicheres Einkommen mehr zu haben. Als ich arbeitssuchend war, hat die IV Interesse angemeldet, meinen Anspruch auf die Rente neu zu prüfen. So kam ich zur GEWA.

Meine Meinung zählt

Im Liegenschaftsservice habe ich zuerst die von der IV erwünschte Abklärung gemacht. Diese zeigte keinen Änderungsbedarf bei meiner Rente an. Ich hatte mich inzwischen schon so gut in mein Team integriert, dass ich nach der Abklärung einen festen Arbeitsplatz bekam. Darüber war und bin ich sehr glücklich. In der GEWA ist es anders als im allgemeinen Arbeitsmarkt. Der Umgangston ist viel freundlicher und es herrscht kein ständiger Drang nach immer mehr Leistung. Hier werde ich als Person anerkannt und mein Chef sowie meine Kollegen brachten mir von Anfang an Vertrauen entgegen. Schon früh bekam ich verantwortungsvolle Aufgaben und bald war ich die erste Anlaufstelle für Menschen, die für eine AMA in unsere Abteilung kamen. Seither kann ich diese Menschen im Liegenschaftsdienst einarbeiten. Meine anschliessende Einschätzung zur Eignung für diesen Beruf wird bei Entscheidungen berücksichtigt.

Ich habe eine Schlüsselfunktion

Mein Chef Christoph entdeckte meine Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen. Er traute mir sogar zu, seine Stellvertretung zu übernehmen und unser Team anzuleiten. Zuerst für einen Tag, dann bis zu zwei Wochen lang. Es fiel mir leicht, meine Kollegen zu organisieren und die anstehenden Aufträge auszuführen. Weil das so gut geklappt hat, wurde meine Schlüsselfunktion bald offiziell gemacht. Nun arbeite ich an einem angepassten Arbeitsplatz in der Position eines Facharbeiters. Mein Chef hat meine Stärken immer gefördert. Ich konnte interessante Weiterbildungen besuchen und so mein Wissen vertiefen.

Mein starker Wille und das Vertrauen haben mir geholfen, mich im Arbeitsmarkt neu zu positionieren. In der GEWA habe ich meinen Platz gefunden und hier fühle ich mich wohl.

Patrik kam für eine Abklärung in die GEWA. Heute hat er eine Schlüsselfunktion.
Patrik kam für eine Abklärung in die GEWA. Heute hat er eine Schlüsselfunktion.

Der GEWA Liegenschaftsservice

Wir bieten massgeschneiderte Unterhaltslösungen für jede Liegenschaft.