Keine IV-Rente unter 30 Jahren

Das fordert der Schweizerische Arbeitgeberverband in seiner Pressemitteilung im März 2016. Nach dessen Meinung geht der Bundesrat hinsichtlich der IV-Revision zuwenig entschlossen vor, um das jährliche Defizit von 600 Millionen Franken und die hohen Schulden bei der AHV abzubauen.

Allein bei den 18- bis 24-Jährigen werden jährlich rund 2000 Menschen neu verrentet. Diese Frührenten unter dem 30. Lebensjahr dürfen gemäss Arbeitgeberverband zukünftig nur noch die Ausnahme sein. Anstelle der Rente soll beispielsweise ein befristetes Taggeld ausbezahlt werden, das mit spezifischen Eingliederungsmassnahmen verknüpft ist.

Dass Arbeitgeber willig sind, auch gesundheitlich beeinträchtigte Personen einzustellen, das belegen die jüngsten Eingliederungszahlen der IV-Stellen-Konferenz: Über 20'000 Menschen mit gesundheitlichen Problemen konnten 2015 ihren Job behalten oder eine neue Anstellung finden. Das sind mehr als je zuvor.

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Hürden überwinden dank beruflichen Perspektiven

Die GEWA setzt sich mit ihrem Ausbildungs- und Integrationsangebot dafür ein, dass junge Menschen trotz psychischer Beeinträchtigung rasch in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden.

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