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Möchten Sie die GEWA näher kennelernen?

Diesen Donnerstag 14. Mai um 11:00 gewähren wir einen Blick hinter die Kulissen.

Die GEWA bietet mit ihrem Angebot neue Perspektiven. Im Webinar beantworten wir folgende Fragen:

  • Was verbindet aufbereitete Laptops, Depressionen und ein Mahlzeitendienst mit der GEWA?
  • Warum braucht es soziale Institutionen?
  • Welchen Tätigkeiten können Menschen, die psychisch herausgefordert sind in der GEWA nachgehen?

Zudem erzählt ein junger, psychisch herausgeforderter Mensch von seinem Alltag in der GEWA.

Wir freuen uns auf Sie.

 

«Ich möchte dazu beitragen, unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen»


Als Teamleiter der Technischen Montage begleitet und befähigt Michael Jungo seit bald einem Jahr Menschen mit besonderen psychischen Herausforderungen. Was er an seiner Aufgabe in der GEWA besonders schätzt und warum er sich für das Umweltmanagement einsetzt, erzählt er im Interview.

Michael, du bist seit einem Jahr in der GEWA tätig. Wie kamst du zur GEWA?

Die GEWA kannte ich bereits durch meinen vorherigen Arbeitgeber, wo ich in der technischen Umsetzung und im Qualitätsmanagement tätig war. In diesem Zusammenhang habe ich unter anderem an den GEWA Kundenanlässen teilgenommen und dabei die Verantwortlichen der Technischen Montage kennengelernt. Der positive und freundliche Umgang ist mir damals schon aufgefallen. Als ich dann von einer Stellenabbaurunde meines damaligen Arbeitgebers betroffen war, habe ich mich bei der GEWA beworben und bereits beim ersten Vorstellungsgespräch gewusst: hier möchte ich meine berufliche Zukunft gestalten.

Was motiviert dich in der Arbeit in der GEWA?

Der Mensch steht im Mittelpunkt, das spürt man bei jeder Diskussion, jedem Meeting, jedem Ausbildungskurs. Das GEWA-Leitbild wird aktiv gelebt und ist nicht nur auf der Homepage aufgeführt, weil es sich gut anhört. Ich schätze den gegenseitigen Austausch mit meinen Kolleginnen und dass ich Menschen befähigen kann, ihre Talente zu finden und einzusetzen.


Wie befähigst du Menschen und was hast du innerhalb der Technischem Montage für Möglichkeiten?

Ich achte stark auf die Signale, die die Mitarbeitenden aussenden. Ich glaube man spürt, ob Mitarbeitende mehr Verantwortung tragen möchten oder nicht. Mir scheint es auch wichtig, dass ein erweitertes Aufgabengebiet immer noch Spass machen muss und dabei kein Unwohlsein, keine Überforderung auftritt. Mitarbeiter, die Potential zum Erledigen von schwierigeren Aufgaben haben, spreche ich jeweils direkt an, um sie für neue Tätigkeiten im Rahmen unserer Aufträge gewinnen zu können. Dies bringt Mitarbeitenden selbst etwas und nützt auch dem Team. Jemand, der Abwechslung braucht, versuche ich in verschiedenen Abteilungen einzusetzen oder ermögliche externe Einsätze. Kürzlich konnten wir beispielsweise einen Mitarbeitenden für einen temporären Einsatz erfolgreich bei einem Velogeschäft platzieren. Das ist jedoch nicht immer der Fall, es gibt bei diesen Versuchen auch Rückschläge und Erkenntnisse, die schmerzhaft sein können.

«Der Mensch steht im Mittelpunkt, das spürt man bei jeder Diskussion, jedem Meeting, jedem Ausbildungskurs.»

Der Spagat zwischen Kunden, die Qualität erwarten und die Begleitung von Mitarbeitenden, die besonders herausgefordert sind, ist nicht immer einfach. Wie fühlst du dich dabei?

Ich bin meinen Weg noch am Finden. Durch meinen Hintergrund in der Qualitätssicherung ist es mir ein Anliegen, die Aufträge in Topqualität und termingerecht zu erledigen. Damit stelle ich meine Mitarbeitenden öfters vor grössere Herausforderungen, insbesondere in quantitativer Hinsicht. Der Austausch mit meinen Kollegen hilft mit dabei, die goldene Mitte zu finden.


Du bist Teil des GEWA Umweltteams. In einer Gruppe engagiert ihr euch für das Nachhaltigkeitsstreben der GEWA: Was ist deine Motivation im Umweltmanagement?

Ich bin kein radikaler Grüner, aber mir liegt, wie vermutlich allen Menschen, die Umwelt am Herzen. Zu Beginn meiner Anstellung wurde ich angefragt, als Vertreter der Technischen Montage im Umweltteam mitzuarbeiten. Das Thema Nachhaltigkeit ist bei Unternehmen ein immer wichtigerer Bestandteil. Ich möchte dazu beitragen, unseren Kindern eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.


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Michael Jungo ist Teamleiter in der Technischen Montageabteilung.


«Es ist dabei kein zusätzliches Verpackungsmaterial für die Räder und Schutzbleche erforderlich.»


In welchen Abläufen in deiner Abteilung ist der Nachhaltigkeitsgedanke bereits implementiert und wie zeigt sich das?

Insbesondere in der Abfalltrennung befolgen wir strikte Regeln, die in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen der GEWA beschlossen wurden. Die Verschiebung unserer produzierten Halbfabrikate von myStromer AG tätigen wir beispielsweise auf Holzwagen, die durch die GEWA selbst hergestellt wurden. Es ist dabei kein zusätzliches Verpackungsmaterial für die Räder und Schutzbleche erforderlich. Um ein weiteres Beispiel zu nennen, benutzen wir für den Transport von Bikes, die bei uns verkaufsfertig aufgebaut werden, ein GEWA-Fahrzeug, das den neuesten EU-Normen entspricht und auch mit Erdgas fährt.


Welche Projekte konntest du schon umsetzen?

Wir standen in mehreren Abteilungen vor der Herausforderung, dass wir alte und defekte Lithium-Ionen-Akkus nicht fachgerecht lagerten. Ich habe daraufhin eine Richtlinie ausgearbeitet, in der die Handhabung und Entsorgung von defekten Akkus geregelt ist. Wir haben spezielle Standorte definiert, wo die Akkus zwischengelagert werden dürfen, haben spezielle Stahlfässer von Inobat beschafft und Lithium-Ionen-Feuerlöscher eingekauft. Bei vollen Stahlfässern wird dann eine Sonderabfall-Entsorgungsfirma beauftragt, diese abzuholen und fachgerecht zu entsorgen. Die nachweispflichtigen Dokumente werden anschliessend bei uns archiviert.


Habt ihr ein nächstes Ziel für 2022 für die Technische Montage?

Wir wollen unsere Druckluft-Installationen in der Technische Montage auf Druckverluste prüfen. Druckluftverluste verursachen durch das ständige Laufen der Druckluft-Kompressoren nicht unerhebliche Kosten. Dabei wollen wir alte Installationen durch neue und qualitativ hochwertigere Elemente ersetzen. Wo möglich und sinnvoll, werden wir Druckluft-Hebelventile vor die Systeme installieren mit dem Ziel, diese bei Nichtgebrauch auszuschalten.

Danke für das Interview.


In der Technischen Montage bieten wir massgeschneiderte Gesamtlösungen inklusive der vor- und nachgelagerten Prozesse an.